Die Krähe und die Elster, die hatten einen Streit

Du sitzt zitternd wippend nah am Abgrund,

atmest furchtlos  wie ein Wachhund.

Brauchst die Flügel nur zum Scheine.

Lieber spürst du deine Beine.

Auch wenn diese kurz und krumm

zum Laufen nicht geschaffen sind.

So hüpfst du herzensfroh und stumm

im abgrundtiefen Weltenwind.

 

Im Nahen schreib ich meine Verse,

nicht zu knapp und nicht zu toll.

Will sie doch nicht ins Perverse

ziehen und muss durch den Zoll

der wortgewieften Silbenklauber

Morgen kauf ich mir den Zauber,

der mit lautem Lachen schallt

mitten in der Haftanstalt.

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