komisch

komisch

Kennst du was, wenn es sich so komisch anfühlt? Wenn du sprichst und der Hall deiner Worte sich wie aus dem Raum gefallen anhört. Oder man ihn gar nicht hört. Wenn deine Finger so anders aussehen. Wenn deine Worte so schmecken wie deine Finger: komisch. Fremd – oder auch: ganz nah. Aber komisch. Anders – und: genauso. Genauso komisch wie immer, wenn es sich komisch anfühlt. Und doch ein wenig anders. Viel zu viel. Viel zu viele Finger an einer Hand, viel zu viele Worte in einem Raum. Und doch zu wenige Ohren.

Kennst du das, wenn sich deine Ohren so komisch anfühlen? So voller Leere. Voller Luft. Wenn dich die anderen komisch ansehen, weil du mit deinem Finger die Luft aus deinem Ohr holen willst. Wenn die Wellen brechen, weil du sie brechen willst, wenn du mit deiner nassen Hand durch das Wasser fährst. Wie komisch sich Wasser anfühlt. So präsent – und doch so flüchtig. Mit voller Hingabe tauchst du hinein, in das Komische. Weil es so anders ist. Weil es so du ist. Bis du aufschreckst, und dich fragst, was das alles soll. Und es als viel zu komisch erklärst.

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