Ehe-Aus bei den Ratzingers

Trennung nach weniger als acht Jahren: Papa Benedetto ist wieder Single.

Der Papst lässt sich scheiden – und Deutschland steht unter Schock: „Wir sind verheiratet“, titelte eine deutsche Zeitung vor knapp acht Jahren, als sich Joseph Ratzinger im Alter von 78 Jahren endlich das erste Mal vermählte. Viele Bundesbürger feierten diese Hochzeit wie ihre eigene. Gott, Ratzingers Angetraute, war qua Staatsbürgerschaftsrecht von nun an Deutsche.

„In den ersten Jahren führten die beiden durchaus eine gute Ehe“, so ein Freund der Familie. Joseph brachte sein heiliges Klavier mit in die gemeinsame Wohnung, die beiden bekamen Kinder. Und nun der Schock: Das Oberhaupt der Familie tritt überraschend zurück. Fast mit sofortiger Wirkung sind „wir“ also nicht mehr verheiratet, Benedikt XVI. ist wieder Joseph Ratzinger und Single und die Familie hat neben ihrem Glaubwürdigkeitsproblem (Scheinehe, Mißbrauch und der sowieso schon durch Inzest belasteten Familiengeschichte) nun auch noch eine Personaldebatte. Wird der neue im Haus ein Italiener– oder doch ein Ausländer? Wird er konservativ sein oder reaktionär? Oder will Ratzingers „Göttin“ die Kinder alleine erziehen?

Wie konnte es überhaupt so weit kommen, das erste Mal nach über 700 Jahren: Ein Papst lässt sich scheiden, gibt sein Amt auf und macht die Sause. Mit 85 Jahren fällt ein Mann eine solch weitreichende Entscheidung: Er hat mit dem Alten beziehungsweise der Alten gebrochen und beginnt eine neue Ära. Was hat diesen Mann dazu bewogen, wo er doch alles hatte in dieser Glamour-Ehe: großen Medienrummel, viele Fans, die unterschiedlichsten, ihm ergebenen Gespielen und ein tolles Papa-Mobil von Mercedes sowie freies Reisen mit dem Privatjet. Das alles hat der Sympath aus Bayern nun aufgegeben – und will es angeblich gegen ein Leben im Kloster eintauschen. „So ein Quatsch“, sagt Karl R., ein drogenabhängiger, jüngerer Halbbruder von Ratzinger. „Joseph hat auch früher das Leben genossen – allerdings heimlich. Ich denke, das will er jetzt ausleben. Er kann ruhig bei mir vorbeikommen, obwohl er sich lange nicht gemeldet hat.“

Was ist also die wirkliche Ursache für die Entscheidung des heiligsten aller Väter? Der Betroffene selbst nannte gesundheitliche Gründe für seinen Scheidungswunsch: Um das „Schifflein Petri“ – wie Ratzinger seine Ehe verniedlichte – zu steuern, sei „sowohl die Kraft des Körpers als auch die des Geistes notwendig“, die bei dem 85-Jährigen allerdings „derart abgenommen“ habe, dass er nun nicht mehr Kapitän des Schiffleins sein könne. Doch was will uns der Meister damit sagen? Gab es Probleme im Bett, konnte der Papa nicht mehr so, wie er wollte? Sein Sprecher schweigt dazu.

Laut unbestätigter Medienberichte soll der Pontifex an einer Krankheit mit dem Anfangsbuchstaben „D“ erkrankt sein: Es wird über Demenz, Dekubitus und über eine Depressionen spekuliert. Ist ihm alles zu viel geworden in dieser Welt, „die sich so schnell verändert“. Muss der Papa einfach mal wieder ausspannen, ganz und nur Joseph Ratzinger sein – ein ganz normaler Mann am Rollator der Gesellschaft mit Gebiss und Darmverschluss?

Karl R. vermutet hingegen ganz andere Probleme hinter der Entscheidung des Vaters aller Väter: „Gesundheitlich ist er topfit. Und nach Außen hin war er eigentlich immer stark, aber er konnte sich nie auf andere einlassen.“ Hat der Papa also ein Beziehungsproblem, hat Joseph Ratzinger nach über sieben Jahren Ehe gemerkt, dass die von ihm auserwählte gar nicht Misses Right ist? Schließlich hat Papa Benedetto mit seiner Trennung nicht einfach einen Vertrag aufgelöst, das Amt des höchsten Sales-Managers der größten bayerischen Familie ist nicht nur vergleichbar mit einer Ehe – es ist eine monogame Ehe: und zwar mit Gott.

Paartherapeut Licio Fasalde bestätigt, dass viele Ehen erst „im verflixten achten Jahr“ scheitern: „Menschen sind am Anfang so verliebt, erst wenn sie diese Brille abnehmen, merken sie, mit wem sie sich eigentlich eine Wohnung und ein Leben teilen(Aber ist er das icht schon seit seiner Priesterweihe).“ Man lebe sich dann auseinander, so Fasalde. „Manchmal trennt man sich im Stillen, bei anderen kommt es zum Rosenkrieg.“

Genau davor, „dass der Deutsche ausflippt“, haben viele im Vatikan, dem Wohnsitz der Ratzingers, nun Angst, doch ein Nachbar vermutet, dass sich Ratzinger klammheimlich aus dem Staub machen will: „Seine Frau hat sich schon die ganze Zeit alleine um die Kinder gekümmert, während er mit seinem Papa-Mobil von einem Empfang zum nächsten gefahren ist. Sie braucht keinen neuen Mann, sie schafft das auch alleine.“ Eine andere Bekannte der Familie vermutet gar, Joseph Ratzinger habe sich längst neu verliebt. Angeblich wurde er zur Neujahrswende auf einer Feier der Mormonen gesehen. Bruder Karl kann sich das gut vorstellen: „So eine monogame Ehe ist doch langweilig, kein Wunder, dass sich der Joseph da neu orientiert.“ Von Ehebruch will dennoch niemand der Beteiligten sprechen.

 

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One Response to Ehe-Aus bei den Ratzingers

  1. Apocalypse 2012 Moon God sagt:

    Dank meiner apotropäischen Performance in der Kathedrale von Carcassonne am 20.12.2012 hat der Weltuntergang am 21. Dezember 2012 nicht stattgefunden:

    http://www.youtube.com/watch?v=T6UGAeSy-N0

    Wäre ich also nicht tags zuvor in Carcassonne gewesen und hätte die Ausserirdischen — die schon auf der Höhe des Mondes waren und eben in Bugarach landen wollten — vertrieben dank meiner Performance im Kostüm des Mondgottes Men, so wäre jetzt die Welt nicht mehr da…

    Der Mondgott Men ist der Vorsitzende aller Lipikas auf dem Mond – und er ist das Gedächtnis der Welt, d.h. alles was hier auf Erden gedacht wird, wird in ihm gespeichert.

    Natürlich weiss immer noch niemand (und es wird wohl auch niemand anders ausser ich es je wissen…), dass ich die Welt gerettet habe – ausser die Leute, die mich in der Kathedrale und der Stadt von Carcassonne gesehen haben und der erste Journalist, der darüber berichtete (Alain Pignon):
    http://chroniquesdecarcassonne.midiblogs.com/archive/2012/12/20/happening-a-la-cite-de-carcassonne-avant-l-apocalyste.html

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